AST News

Bestandesmeldung

Dieses Jahr lief die Bestandesmeldung zum ersten Mal über die neue Jubla Datenbank. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist es (fast) allen gelungen diese auszufüllen und somit können hier die neuen Mitgliederzahlen präsentiert werden: 4782 Scharmitglieder, 56 Regionalleitungs-Mitglieder und 13 Kantonsleitungs-Mitglieder.

Mitglieder Jungwacht Blauring Aargau im 2014 (pdf)

Vorstellung neue Ast

Nun ist schon ein halbes Jahr vergangen seit ich auf der Arbeitsstelle angefangen habe. Ich durfte schon viele nette Menschen kennen lernen, konnte einen super SLK mitleiten und habe etliche tolle Momente erleben dürfen. Aber fangen wir am Anfang an.

Geboren bin ich, Barbara von Büren, in Aarau, also im Kanton Aargau. Seither wohne und lebe ich aber in Trimbach im Kanton Solothurn. Ab der zweiten Klasse besuchte ich wöchentliche Gruppenstunden vom Blauring. Damit folgte ich meinem Bruder, welcher bereits ein Jahr vorher der Jungwacht beigetreten war. Vier Jahre nach mir schloss sich dann auch unsere kleine Schwester Jungwacht Blauring Trimbach an. So hatten wir drei uns alle ein Beispiel an unseren Eltern genommen, denn mein Vater war anno dazumal auch schon Jungwachtleiter und auch meine Mutter war früher ein Blauringmädchen. Aber zurück zu mir. Seither bin ich also Mitglied von Jungwacht Blauring Trimbach, gehe jährlich ins Jungwachtlager (tatsächlich sage ich dem Zeltlager so) und leite auch schon seit acht Jahren meine eigene Gruppe, die Beste, so nebenbei. Seit ungefähr sieben Jahren habe ich die Ehre Scharleiterin sein zu dürfen, welches mir unglaubliche Freude bereitet.

Nebenbei habe ich, ganz 08-15, eine KV-Lehre gemacht auf der Gemeinde Trimbach. Damals, da war noch der Manuel Locher Kaster (= Aster) in Olten, war mir schon klar, dass ich das auch mal werden will. Es vergingen aber noch vier Jahre nach meinem Lehrabschluss bis sich dieser kleine Traum verwirklichte. Nun, dreiundzwanzig Jahre nach meiner Geburt, habe ich wieder eine Verbindung zum Kanton Aargau. Und was für eine!

Denn für Jungwacht Blauring zu arbeiten ist super. Wieso? Weil Jungwacht Blauring super ist! Für mich ist das schon lange kein Hobby mehr, sondern eine Lebenseinstellung.

„Sei ein Jublakind im Leben, denn wer Lebensfreunde hat, kann Lebensfreude geben!“

Mikrorangsch hatte die einmalige Chance sich mit der neuen Arbeitsstellenleiterin Barbara zu unterhalten. Von uns erfährst du alles Wichtige von und über Barbara. Viel Spass beim Lesen.

Mikrorangsch: Barbara wie bist du zur Jubla gekommen
B: Meine Mutter war schon im Blauring, mein Vater in der Jungwacht. Da war es keine Frage, in welchen Verein ich und meine Geschwister einmal gehen sollten.

M: Wie sieht dein Jubla Lebenslauf aus bis jetzt?
B: Seit der zweiten Klassen wöchentliche Gruppenstunden, monatliche Anlässe, ein jährliches Lager. Mit 15 war ich im Grundkurs, mit 17 im Gruppenleiterkurs und mit 19 im Schar- und Lagerleiterkurs. Seit 16 bin ich Gruppenleiterin und seit 17 Scharleiterin von Blauring und Jungwacht Trimbach.

M: Was macht dir an der Jubla besonders Spass?
B: Ganz klar das zweiwöchige Zeltlager im Sommer. Das Zusammensein mit Freunden und den vielen Kindern und das Organisieren von Anlässen.

M: Was zeichnet für dich die Jubla aus?
B: Tiefe und ehrliche Freundschaften, im Inneren jung zu bleiben und sich einfach fallen lassen zu können.

M: Wie ist es für dich Beruf und Hobby kombinieren zu können?
B: Ein Traum geht für mich in Erfüllung. Seit meiner KV-Lehre habe ich immer gesagt, dass dies mein Ziel ist und nun ist es erreicht. Ich freue mich wirklich sehr.

M: Auf was freust du dich besonders auf der Arbeitsstelle?
B: Die vielseitige Arbeit, neue Leute kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. Also eigentlich auf alles.

M: Bereiter dir etwas ein wenig „Bammel“?
B: Die ganz andere Struktur der Jubla Aargau...

M: Was interessiert dich an der Arbeit, die die Kalei macht?
B: Eigentlich alles, da ich ja nur dazu lernen kann, beruflich wie privat.

M: Wie sieht deine Zukunft in der Jubla noch aus? Hast du irgendwelche Ziele und Pläne?
B: Eine Schar zu coachen kann ich mir sehr gut vorstellen. Und vielleicht lande ich ja auch einmal auf der Bulei, da würde ich natürlich auch nicht nein sagen. ;-)

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Kalei News

Es ist uns eine ausserordentliche Freude ein neues Mitglied in der Kalei begrüssen zu können. Mit Regula Büsser ist die Kalei um ein weiteres Mitgleid gewachsen. In diesem Exklusiven Interview erfährst du alles über Regula und ihren Weg in die Kalei.

Es ist uns eine ausserordentliche Freude ein neues Mitglied in der Kalei begrüssen zu können. Mit Regula Büsser ist die Kalei um ein weiteres Mitgleid gewachsen. In diesem Exklusiven Interview erfährst du alles über Regula und ihren Weg in die Kalei.

Liebe Regula schön, dass du Zeit gefunden hast für ein kleines Interview mit uns. Fangen wir doch mal bei deinen Jubla Wurzeln an...

Mikrorangsch: Aus welcher Schar kommst du ursprünglich?
Regula: St. Sebastian, Wettingen

M: Welche Ämtli hattest du damals, als du noch in der Schar warst? R: Material- Garagen Ämtli und dipl. Zeltflickerin M: Was macht dir an der Jubla besonders Spass?
R: Die verrückten und ausgefallenen Ideen und Aktionen, unvergessliche, einzigartige Erlebnisse bieten zu können und mit tollen Leuten in unterschiedlichem Alter zusammenzuarbeiten.

M: Welches ist dein schönster Jubla Moment?
R: Ach da gibt’s soo viele; über zwei Wochen in der Natur leben, bei Regen im Schlafsack verkrochen im Zelt liegen, unterm Sternenhimmel duschen, riesiges Lagerfeuer, mit der ganzen Schar ein Kunstwerk gestalten, stolze Kinder- und Leiterschar nach erfolgreicher Theateraufführung, Sport mit mehreren hundert Jublaner/innen...........ond na ganz vell meh....

M: Was zeichnet für dich die Jubla aus?
R: Endlose Kreativität und Engagement von und für Jedermann.

M: Hattest du einmal ein Jubla Tief und wolltest den „Bättel“ hinschmeissen?
R: Bestimmt gab es Tiefpunkte, aber den Bättel hätte ich trotzdem nie hingeworfen.

Ich sehe du bist durch und durch eine Vollblut Jublanerin, die schon sehr viel in ihrem Jubla Leben mitmachen durfte. Lass uns doch noch ein Wenig über deine neue Aufgabe in der Jubla reden, deinen Beitritt zur Kalei.

M: Hattest du schon eine Ahnung wer die Kalei ist und was die so treibt, bevor du eingestiegen bist?
R: Ein paar verrückte Mitglieder der Kalei waren mir schon im Vornherein bekannt und über ihre Tätigkeit wurde auch schon einiges gemunkelt und per Mindmap vermittelt (schmunzelt)

M: Was hat dich dazu gebracht in die Kalei zu gehen?
R: Einblicke in die Arbeit der Kalei und eine Woche mit verrückten Minuit- Forschern (lacht)

M: Was interessiert dich an der Arbeit, die die Kalei macht?
R: Die Unterstützung der Scharen, Regionalleitungen und die Vertretung von Jubla nach Aussen.

M: Hast du dich schon in der Kalei eingelebt?
R: Ich bin fleissig daran mich einzuleben. Diversesten Abkürzungen und Fachsimpeleien kann ich jedoch noch nicht 100% folgen....über Briden und T- Stücke hab ich aber schon viel gelernt...

M: Sind deine Kalei „Gspändli“ auch nett zu dir?
R: Ja da kann ich mich nicht beklagen, sie sind Alle ganz nett (schmunzelt)

M: Wie sieht deine Zukunft in der Jubla noch aus? Hast du irgendwelche Ziele und Pläne?
R: Eine unvergessliche und abgefahrene Zeit in der Kalei...

Vielen Dank für deine Antworten. Ich wünsche dir eine gute und tolle Zeit in der Kalei. Viel Spass!

regula

Kleine Hommage an die Rote Wand.

Lieber Jungwächter, liebe Blauring -lerin? -frau? Oder doch einfach nur -leiterin? Ich frage mich das schon sehr lange, und andere. Aber niemand konnte mir bisher eine befriedigende Antwort geben, was die Kurzform für uns Blauringleiterinnen, oder Blauringmädchen, sein könnte. Ob es an der Sehnsucht nach Gleichheit liegt oder am inneren Drang, sich als Blauring ohne Jungwacht all den JuBlas entgegen zu setzen- ich weiss es nicht, die Frage brennt mir so oder so zwischen den Zehen.

Dafür habe ich einen anderen Dorn rausziehen können, denn ich habe schon immer etwas eifersüchtig auf die grünen Fahnen mit der Aufschrift „tapfer und treu“ geblinzelt. Nicht, dass ich auf Wahlsprüche oder Pfadischreie stehen würde, sondern eher auf die traditionsreiche Geschichte eines grossartigen Vereins, die da auf die Fahne genäht wurde. Ich bin eher etwas wurzellos und momentlebend durch meine Blauringjahre gewandelt mit dem Blick nach Vorne, mit Zukunftsträumen und Visionen. Und dieses Jahr fällt uns ein altes Buch in die Hände, an einem schönen Frühlingssonntagmorgen beim Brunch mit unsren Vorgängerinnen. Eine davon ist nicht nur Ehemalige, nein, sie ist sogar Mitgründerin. Nicht aus der Zeit der ersten Versuche vor 80 Jahren, sondern von 1953, als der Blauring offiziell neugegründet wurde und sich zu dem entwickelt hat, was wir heute sind. Diese zuckerüssältere Dame überreicht uns stolz das Gründungsbuch, das über Jahre hinaus geführt wurde. Auf den nicht mehr so weissen Seiten stehen in sorgfältigsäuberlicher Handschrift die Namen des Pfarrers und die Schwestern, die in ihren Zimmerstunden Gruppenstunden durchführten, die ersten frommen SoLa-Mottos, Jahrespläne und Gründsätze neben den Schwarzweissbildern von Bergwanderungen im Rock und vom Spalierstehen an Hochzeiten der Führerinnen. Und irgendwo dazwischen steht „treu im Ring“ geschrieben. Wir blättern, und blättern, und blättern. Mit jeder Seite wachsen unsere Wurzeln etwas tiefer, mit jedem Bild wächst unser Stolz darauf Teil einer solchen Geschichte zu sein. Einer Geschichte, die wir mittlerweile nicht im Rock und mit Beten verbringen, aber weiterhin in der Natur und unter uns Blauringfrauen. Oder Blauringlerinnen?

Ah, und wer mit der „roten Wand“ diese Gründung feiern möchte, ist allerherzlichst am 14. September 2013 beim Blauring Aarau an der Jubiläumsleiterparty willkommen.

Kursrückblick

GK Brugg

Für alle interessierten Neueintritte haben wir hier eine kurze Rückmeldung von Bewohnern unserer schönen Altersresidenz.

De GK 14 esch bald verbi, drum trinkemer ez all zeme es Glas wiii
Im Kurs da hets ganz verschedni Lüüt, vo de ainte aber da verstaht me nüüt
Mer wohnet em Altersheim Lungereblick, aber ned emmr hend alli de voll Durchblick
Mer hend zwei Hüser, e Füürstell und e Wese, dadrof düend die einteh au ome lesme
Die andere mached Spele, Sport und hend Spass, das aber au emmer emne gwüsse Masss
Mer hend eus vorbereitet für de Mike, debi send die einte fasch en Streik
Für de Test hed mer vell mösse wüsse, demed mer den au hed chöne ane goh medme guete gwüsse
S` Esse da esch schono fein, susch wäremer ja scho lang nemm em Heim
D` Ku-Lei hed eus schön verepled, drum stömmer ez da wie die grösste Deppe

Besten Dank an die kreativen Heimbewohnerinnen Larissa und Michelle

Hochachtungsvoll Ihre Heimleitung

Sonja, Sina, Julia, Rahel, Leo, René, Benjamin, Dragan, Pascal

GLK Aarau

Ein altehrwürdiges Haus in Schönried soll einem schmucklosen Betonbunker Platz machen. Um dies zu verhindern wurden mutige Teilnehmer gesucht, welche das schöne Holzhaus retten.

24 abenteuerlustige Teilnehmer trafen sich in Dietikon ein, damit erste Vorbereitungen für die Hausbesetzung durchgeführt werden konnten. Da der Vermieter erwartungsgemäss nicht einverstanden war und die Teilnehmer abschrecken wollte, mussten diese sich zuerst durch eine Menge chaotischer Bürokratie durcharbeiten, jedoch mit Erfolg! Im Anschluss gab es viel für die Hausbesetzung zu planen, die Teilnehmer fanden sich in ihren WG’s ein (Hipster, Hippies, Spiesser, Partyfreaks) und planten den ersten eigenen Sportblock.

In Schönried angekommen, traf uns der nächste Schreck. Der Vermieter wollte den Teilnehmern den Einlass ins Haus verbieten. Er drohte mit hohen Kosten einer externen Reinigung, falls nur ein Punkt der Hausordnung nicht eingehalten wird. Die Teilnehmer liessen sich jedoch nicht beirren und bezogen das Haus. Der Vermieter liess sich durch den Mut der Besetzer erweichen, sein Angebot: Die beste der 4 WG‘s darf bleiben, sofern individuelle Aufgaben gelöst werden.

Das Aufgabenchaos war perfekt: Ohne erkennbaren Grund wurden Leute an den Baum gefesselt, Gesichter wurden im Kampf angemalt und wie wild wurden Fotos geschossen. Nicht zu vergessen das tägliche Date zwischen zwei Teilnehmern, wer liebt jetzt wen? Auch bei den Sportblöcken zeigten die Teilnehmer ihre Geschicklichkeit und Einsatzbereitschaft. Denn jeder wollte zur WG gehören, welche im Haus bleiben durfte.

Es schien eine schöne und unbeschwerte Woche zu werden, wenn da nicht die Küchenschabenplage gewesen wäre. Zum Glück hatten die Teilnehmer genug Übung in Orientierung und fanden einen Ersatzplatz. Alle standen frühmorgens um 06:00 Uhr auf und zogen um. Dort wurden fleissig Pionierbauten gebaut, Köstlichkeiten über dem Feuer zubereitet und das rasante Seilbähndli ausprobiert. Auch ein Gump in den Hotpot gehörte zum Angebot.

Endlich eine gute Nachricht, wir durften wieder zurück ins Haus! Der Weg führte zum Teil über Schneefelder und wurde mit einigen Schwierigkeiten am Schluss gefunden. Die Freude war aber von kurzer Dauer. Die Polizei kreuzte auf und verhaftete einen Teilnehmer, Drogenbesitz wurde ihm vorgeworfen. Beim hohen Kursgericht wurden jedoch die wahren Täter verurteilt und am nächsten Tag bestraft.

Am Freitag wurde das letzte Mal ums Haus gekämpft. Und wer hätte das gedacht? Die Spiesser gewannen den Kampf und bekamen die Erlaubnis im Haus zu bleiben. Es gab eine riesige Party, die war aber leider so laut, dass am Samstag alle WG‘s aus dem Haus geworfen wurden. So machten sich die Teilnehmer müde, jedoch mit vielen tollen Erinnerungen auf den Heimweg.

Vielen Dank für den tollen Kurs mit euch!

GLK Baden

An einem nass-kalten Samstagmorgen trafen sich zum ersten Mal 24 Super-Mario-Kenner (oder solche, dies es werden wollten) im Pfadihuus Dietike zum Tutorial Level. Wir durften also schon einmal in die Mariowelt eintauchen. Doch dies war nur der Anfang, einige Wochen später galt es sieben Welten zu überstehen. Ob alle TN’s ihre Herzen (Leben) bis zur letzten Welt behalten werden?

Level up! Das Spiel kann beginnen. In der Eiswelt hatten wir beim Schneemann Olaf die erste Hürde zu überwinden. Mit sportlichem Einsatz erkämpften wir uns den Schlüssel in die Nachtwelt. Am Abend kam dann schon richtiges Lagerfeeling auf beim gemeinsamen Singen und feinen „Schoggibananen“ am Lagerfeuer.

Nach einer langen Nacht sollte der Tag ebenfalls weitergehen, nämlich in der Nachtwelt (leider hatten wir das falsche Wetter bestellt und die Sonne schien trotzdem). So richtig Nacht wurde es erst beim „Znacht“, als wir mit verbundenen Augen essen mussten.
Nach der Planung der Wanderung mussten auch noch einige Massnahmen getroffen werden um sicherzugehen, dass alle die Nacht im Freien möglichst warm und unbeschadet überstehen. Bis aus dem „Wirr-Warr“ aus Seilen anständige Maurer, Achter und Spanner entstanden und das Sarasani, die Hollywoodschaukel und die Seilbrücke stabil war, dauerte es eine Weile. Doch schlussendlich wurde jeder mit einer Blume belohnt, die wir einander in der Blumenwelt gepflückt haben. Am Nachmittag testeten wir die Autos von Mario, Peach und Yoshi aus. In einem rasanten Mario-Kart-Rennen mussten wir unter anderem Gefahren wie Schildkröten und Bananenschalen ausweichen. Und nun sind wir auch startklar. In drei Gruppen erklommen wir die Bergwelt. Auch das grösste Hindernis konnten wir umgehen: ein unpassierbares Tobel mit einer zerschmetterten Brücke. Mehr oder weniger erschöpft erreichten alle ihren Lagerplatz rechtzeitig. Es schwirrten zwar etliche Ideen für eine Nachtaktion herum, leider wurde aber keine davon realisiert. Aber die ruhige Nacht tat auch allen gut.
Mit neuer Energie erreichten wir die heisse Feuerwelt; zurück in unserem Lagerhaus. Wie in jeder Welt riskierten wir auch in diesem Level ein Herz. Feuerwehrmann Sämi testete unsere Fertigkeiten als Wasserpumpe. Wer sein Wasser mit dem Röhrli zu langsam aufsog, verlor ein Leben. Dies konnte jedoch an der Herzen-Börse durch Coins zurückgekauft werden. Wer nämlich aufmerksam durchs Lagerhaus ging, fand immer wieder eine kleine gelbe Münze in einem Schuh oder hinter der Heizung. Der entspannende Wellness-Abend endete für die einen schlafend bei „die 3???-Guetnachtgschichtli“, für die anderen in wildem Tanz und Gesang. In der Wasser-Welt erkrankte plötzlich unsere Peach und wir mussten in einem OL möglichst schnell ein Heilmittel finden. Dank eines Riesen-Schutzengels wirkte der Trank trotz der verspäteten Einnahme. Das Abendessen in einem U-Boot kostete wieder einige TN’s ein Herz. Mit Kerzen wurde kontrolliert, ob das Boot dicht ist, doch Vorsicht; dringt Wasser ein erlischt die Kerze und verloren ist ein Herz.

Trotz den harten Bedingungen in der Wüstenwelt bestanden alle TN’s die abschliessende Prüfung. Denn während des Planens des Bunten Abends tauchte immer wieder ein lachendes und zum Teil erleichtertes Gesicht auf. Glücklich, dass alle bestanden haben, konnten wir den Abend geniessen. Dank unserer genialen Moderation aus dem Kanton Schaffhausen hatten alle fast Bauchweh vor Lachen und auch der Rest vom Abend gestaltete sich als friedlicher Ausklang.
Am nächsten Morgen war schnell geputzt und ab ins Postauto. Zu Hause waren wir dann doch nicht so schnell, in Flüelen wurde der Zug angehalten. Doch wir wussten unsere Zeit mit Hosensackspielen zu vertreiben. Im gleichen Zug war ausserdem ein anderer GLK aus Zug und wir lernten noch ein paar neue Spiele dazu. Endlich zu Hause angekommen waren wir ziemlich erschöpft aber auch traurig, dass der GLK schon vorbei ist. Um so mehr wächst jetzt aber die Vorfreude aufs KaleiKafi, das nächste definitive Wiedersehen.

GLK Freiamt

„Oh Gott!.. De Chäs isch ab! Und er rollt... und rollt... und rollt!“ Am 15.3.14 hat sich eine bunte Gruppe von Jublanern, aus verschiedenen Regionen, in der Basis in Rudolfstetten zusammengefunden um eine abenteuerliche Suchaktion nach dem verschwundenen Käse zu starten. In einer zweitägigen Planungskonferenz heckten wir eine unglaubliche Suchaktion aus, die uns durch den ganzen Kanton Obwalden führte. Wir bereiteten uns in verschiedenen Gebieten, wie Orientierung und Kartenkunde, J&S-Kenntnisse und starkem Zusammenhalt darauf vor.

Am 5.4.14 startete die geplante Suchaktion. In Alpnach angekommen, trafen wir wieder auf die verzweifelten Dorfbewohner. Als die Truppe komplett war, begaben wir uns in den BGs auf den Fussmarsch in alle Himmelsrichtungen. Nach langer, leider erfolgloser Suche, versammelten sich alle in Kerns, um sich von dort aus ins Melchtal zu begeben. Dort angekommen bauten wir unser Biwak auf. Nach einem Ausbildungsstopp auf der Wanderung waren wir richtige Experten in Pioniertechnik und konnten ein kleines, schönes Zeltdorf errichten. Bevor wir uns der kalten und regnerischen Nacht stellten, durften wir mit Präses Adi einen spannenden und tiefgründigen Glauben-Block erleben. Nach wenig Schlaf und erster Erschöpfung brachen wir die Zelte wieder ab und quartierten uns wenig später im Sportcamp ein. Es folgte eine spannende Woche mit vielen Highlights. Den Montag starteten wir mit den Lagerbauten: Sarasani, Hollywood-Schaukel, Sitzgelegenheit und ein Nomadenzelt haben unseren Kursort verschönert. Mit etwas mehr Theorie verbrachten wir den Nachmittag. Wir lernten anhand vom NORDA-Block eine Methode kennen, wie wir das Thema unseren Kindern im Lager vermitteln können (Experten-Modus). Den Dienstag begannen wir aktiv mit einem Sportblock. Von nun an durften wir täglich an zwei Sportblöcken teilnehmen, die jeweils von einer Gruppe Teilnehmern selber geplant und durchgeführt wurde. „Der Käse auf Weltreise“ und „Erfinde DEIN Käse“ waren die Themen der beiden parallel laufenden Orientierungsläufen. Am Nachmittag übten wir uns in verschiedenen Sportarten in Form eines Spielturniers. Einen Einblick in die lustige und spannende Sportart „Indiaka“ gewährte uns die dritte Sportblock-Gruppe und nach einer Stärkung von unseren Starköchen waren wir ausgerüstet für das Raufspiel. Es wurde alles gegeben; schmutzige Kleider, blaue Flecken und eine ermüdete Truppe waren das Ergebnis des Spiels. Am folgende Tag haben wir uns entschlossen, für die Dorfbewohner eine Übergangslösung zu finden, damit sie in der „Käse-freien“ Zeit trotzdem an Geld kommen können. Anhand eines Geländespiels übermittelten wir eine Alternativlösung: die Herstellung von Popcorn. Zur Aufmunterung, da der Käse bis am Donnerstag immer noch nicht gefunden wurde, lehrten uns vier motivierten Tänzerinnen aus weiter Ferne, eine gelungene Choreografie zum Lied „I love“ von den „Sons of nature“. Die Kurswoche neigte sich langsam aber sicher dem Ende zu. Ganz unerwartet tauchten am letzten Abend die beiden flotten Käser wieder auf und mit Hilfe verschiedener Hinweise begaben wir uns alle gemeinsam auf die letzte „Käse-Mission“. Lieber spät als nie, haben wir endlich den lang ersehnten Käse wieder in unseren Händen gefunden. Als Abschluss des gelungene Kurses verzehrten wir den Laib Käse und genossen gemütliche Stunden singend und plaudernd am Feuer.
„Schön ischs gsii, schön ischs gsii-ii, schön isch gsi-ii, etz ischs verbii, ...“

PS: De Chäs isch ab... und er rollt... und rollt... und rollt nümme!
PS 2: Jim war auch dabei – bis zum bitteren Ende.

FSK

Mit „Härzlech willkomme im muetithal“
Begrüsst eus d’Kulei in voller Zahl.
Us de ganze Schwiz simmer cho,
und händ grad emol en Apéro gno.
Ufgschrebe hämmer die erste Idröck voneneand,
usecho esch allerhand.
Bem ufpimpe vo eusne Jublaschare,
het d’Kulei a nüüt müesse spare.
15;14, fliegende Holländern und Seilbähnli baue,
das het eus glatt us de Socke ghaue.
Uswörkige het de Kurs au uf eusi Sproch gha,
alles esch easy, alles esch safe sogar hääl ghört eusem Wortschatz ah.
Ghöglet händ fascht all es Stirnband,
selbst für d’Jungwächter kei Schand.
Eusi Kreativität hämmer chöne usläääääääbe,
bsonders de Dääääääääge.
Choche chöne mer jetzt überem Füür,
es Viergangmenu und säb gar nid tüür.
Easy vell düemer diskutiere,
was eus so zu neue Sache duet motiviere.
Rüeblizupfe get chli Schmerz,
gwachse semmer enander aber trotzdem as Herz.
Schwiinsforelle und velles meh,
hets be eus zom s’Mittag geh.
Mit Fleisch vo de Sau,
öberläbsch au du vorem Gotthard jede Stau.
Bem Donnerschlag hämmer eus mit de Kulei gmesse,
und zwösche dure au mol es Osterei gesse.
Am letzte Obe wird d’Kulei schliesslich gschlage,
als Priis gits es Notreffe in es paar Tage.
En riese Spass hämmer alli gha,
doch ei Frog bliebt: was heisst FSK?!

SLK 22 - Kalei

Auf der Suche nach einem Kursmotto stiess unsere Kulei auf ein interessantes Dokument aus der Region Flums. Es handelt sich dabei wie um einen Vertrag unter sieben Fürsten von sieben Berggipfeln, die sich wie gute Zusammenarbeit schworen: Brisi, Zuestoll, Hinderugg, Chäserugg, Schibestoll, Frümsel und Selun. Jeder dieser Fürsten zeichnete sich wie durch eine bestimmte Eigenschaft aus, welche wie wertvoll für das Zusammenleben der sieben Völker war. Allerdings sind uns wie nur fünf bekannt. Brisi war wie der Demokratische unter den Fürsten, Frümsel der Gesellige, Schibestoll der Fromme, Zuestoll der Naturverbundene und Selun wie der Kreativste der Sieben. Die Kulei staunte wie nicht schlecht, denn das sind genau unsere Jubla-Grundsätze. Doch was ist mit den anderen zwei Fürsten? Wäre es wie möglich, dass mit diesen zwei Verlorenen auch wie zwei Grundsätze verloren gingen? Wie von der Neugier gepackt machten wir uns auf den Weg nach Flums, um wie vor Ort Nachforschungen anzustellen. In Flums heisst es nicht täglich grüsst das Murmeltier, sondern einer der Fürsten. So lernten wir neben actiongeladenen Sportblöcken, interessanten und lehrreichen Theorie- und Praxisblöcken, hammer Essen und vielen anregenden und spassigen Begegnungen wie nach und nach auch die sieben sagenhaften Fürsten kennen. Die Spannung stieg und stieg im Verlauf der Woche. Werden auch die zwei Unbekannten den Weg zu uns finden? Wir wurden wie nicht enttäuscht: Gegen Ende der Woche besuchten uns auch der musikalische Chäserugg und der spassige Hinderugg und die sieben Fürsten komplettierten sich. Nach einer intensiven und abwechslungsreichen Kurswoche machen wir nun alle den Fisch und gehen wie nach Hause Richtung riesen Kursloch. Danke an alle Beteiligten, die die Woche wie so unvergesslich machten. Save!

SLK 21 - Kalei

Der Einladung zum Teeseminar im März folgten 23 motivierte TeilnehmerInnen nach Lenzburg wo sie von den Teehändler begrüsst wurden. Auf dem Programm standen ein intensiver Mustersportblock sowie einige wichtige Theorieblöcke zum Thema Sicherheit und Leiterpersönlichkeiten. Am Sonntag Nachmittag haben wir noch hohen Besuch vom Rums erhalten welcher uns in die Flumserberge zu seiner Teeparty eingeladen hatte.

Noch ein wenig müde und teilweise verkatert standen am Samstagmorgen der Kurswoche die motivierten Teilnehmer pünktlich um 10:30 beim Bahnhof Flums. Nachdem die Kulei uns zu ihrem Teeseminar begrüsste, startete der SLK 21 gleich mit einem tollen OL welcher die Teilnehmer durch ganz Flums scheuchte. Am Nachmittag bezogen die 23 TN’s und 8 Kulei’s dann das tolle Lagerhaus, in welchem die Gemeinschaft eine super Woche verbringen durfte. Die Kulei wollte mit der Wahl des Lagerhauses sicher ein wenig „agääh“

Der Samstag ging dann recht gemächlich weiter, es gab viel Theorie und spannende Diskussionen (welche von allen Teilnehmern natürlich mit Spannung mitverfolgt wurden). Dafür gab es dann die volle Packung Action beim Ballspielblock am Sonntagmorgen, so blieb im Rugby bestimmt keiner sauber. Danach hatten dafür alle eine riesigen Hunger, welcher unsere tolle Küchentruppe mit ihren Kochkünsten natürlich mehr als stillen konnte. Anschliessend gab es einen entspannten Theorienachmittag. Dafür fetzte das Nachtgeländespiel am Abend umso mehr und es zeigte sich, dass Männer zwar besser fighten können, dafür aber mit der Teezubereitung völlig überfordert sind.

Am Montag ging es erst mal ein wenig unkonventionell (aber umso innovativer) mit einem Sportblock im Hallenbad weiter. Des Weiteren mussten wir unser Outdoorprojekt für den Dienstag fertig planen. Nach Programmende sass die ganze Runde wie an jedem Abend noch gemütlich bei einem Hopfentee zusammen und hatte eine gute Zeit. Seltsamerweise waren die beiden Teilnehmer Sascha und Markus wie aus dem Nichts aufgetaucht, jedoch schloss sie jeder bald ins Herz  Auch Willi Ritschard war im Kurs dabei und das Lieb über ihn kennen nun ALLE!!

Unsere geplanten Outdoorprojekte konnten die meisten Gruppen wie geplant am Dienstag durchführen, jedoch unterschätzten manche den Schnee und wanderten auf der Skipiste, andere hätten sich wohl lieber eine Ersatzunterhose eingepackt, da sie die Wasserdurchlässigkeit ihres Neoprenanzuges unterschätz hatten.

Am Mittwoch wurde dann damit begonnen ein imaginäres Lager zu planen. Dies selbstverständlich unter kritischer Beobachtung der Kulei. Nach dem von Theorie geprägten Morgen ging es am Nachmittag mit einem interdisziplinären Turniersportblock weiter. Zum Schluss des Tages hatten die Kursteilnehmer inklusive einiger Kulei das Tanzbein zu schwingen, wobei es beim Paartanz zwischen einem Paar besonders zu funken begann.

Am nächsten Tag mussten die verschiedenen Gruppen beim Geländespiel Zutaten, um, entsprechend unserem Motto, Tee brauen zu können, sammeln. Dies unter der ständigen Gefahr, dass ein Mitglied einer anderen Gruppe diese stehlen könnte. Nach dem Sportblock ging die Arbeit am imaginären Lager weiter. Am Nachmittag zogen sich die Kulei zurück, um ihre Qualisitzung abhalten zu können. Währenddessen mussten die Teilnehmer einen Lager-Elternabend vorbereiten, wobei dies auch dringend nötig war, denn die von den Kulei gespielten Eltern zogen alle Tricks aus der Trickkiste, um die Teilnehmer ins Schwitzen zu bringen. Insbesondere Wisi Meyer war um seine Luzia äusserst besorgt und liess keinen Sicherheitsaspekt unerwähnt.

Am Freitag fand der letzte Sportblock in der Turnhalle statt. Dabei kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem kapitalistischen Tetley-Verkäufer, der bunten Früchteteeverkäuferin sowie der barfusslaufenden Bioteeverfechterin, wobei dieses Treffen derart ausartete, dass die drei Gruppen angeführt von den jeweiligen Teekapitänen versuchten, ihre Teefelder mit dem Kinball zu zerstören. Zum Glück kam es aber zur Versöhnung. Am Nachmittag wurde das wunderschöne Wetter genossen, während die Teilnehmer mit dem Planen des bunten Abends beschäftigt waren. Am späteren Nachmittag wurden die Qualifikationsgespräche geführt. Der bunte Abend wurde als TV-Show organisiert, wobei vor allem die Kulei die TV-Aufmerksamkeit erhielten. Es gab verschiedene Interviews mit bekannten Persönlichkeiten dieses SLK. Vom attraktiven Schweizer Meister im Klettern bis zum Teletubby-Fan Sascha waren alle dabei. Dazu gab es einen Kursrückblick in Form eines Theater mit selbstgebastelten Figuren und auch ein Quiz durfte nicht fehlen. Die Kulei musste zudem spontan eine typische Sitzung abhalten, wobei jeder die Rolle eines Kollegen oder einer Kollegin übernehmen musste. Untermauert wurde die TV-Show mit einigen Werbepausen, wobei sich die Kulei beispielsweise im Bananenwettessen auszeichnen konnten. Danach ging der Abend fröhlich weiter. Zuletzt wurde spontan eine Küchendisco eingerichtet, was natürlich „gfägt“ hat, wie es die Solothurner Minderheit im Kurs ausdrücken würde.

Am darauffolgenden Tag war unser super Kurs bereits zu Ende. Nun galt es, Putzfee zu spielen um danach den Kurs mit verschiedenen Methoden auszuwerten. Nach dem z‘Mittag reisten die Teilnehmer nach einer intensiven, lehrreichen und überaus tollen Woche wieder nach Hause.

Kontakt & Öffnungszeiten

Arbeitsstelle Jungwacht Blauring Kanton Aargau
Klosterstrasse 12
5430 Wettingen
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Lageplan

 

Mo: 09.00 bis 16.00 Uhr
Di: 09.00 bis 16.00 Uhr
Mi: geschlossen
Do: 09.00 bis 16.00 Uhr
Fr: 09.00 bis 13.00 Uhr

Tel.: 056 438 09 39

Krisentelefon: 056 438 09 49