Kalei News

Neuer Materialverleih

Es ist nicht immer einfach neue Impulse in den Schar- oder Lageralltag zu bringen. Oft wiederholen sich die immer gleichen Aktivitäten. Doch damit kann jetzt Schluss sein. Denn zusammen mit dem neuen Material der Kalei und den richtigen Kursen und Modulen von J+S eröffnen sich ganz neuen Möglichkeiten für eure Jubla Aktivitäten.

Die Kalei hat die Möglichkeit beim Schopf gepackt und bei einer Pfarrei eine grosse Menge von Outdoormaterial zu einem sehr guten Preis kaufen können. Wir als Kalei wollten diese Menge an Material beisammen behalten, damit weiterhin Scharen, Releis und Kurse eine Möglichkeit haben Material zu günstigen Konditionen zu mieten.

Folgendes haben wir für dich im Angebot:
Für Aktivitäten auf und im Wasser können wir dich mit Schwimmwesten und Neoprenanzügen ausrüsten. Dir stehen auch ein Raft für sieben Personen und komplette Flossbausets zur Verfügung. Schwimmen im Fluss und den Umgang mit Booten und Flossen lernst du am besten im Sicherheitsmodul Wasser. In vier Tagen lernst du dort alles Notwendige, um spannende Aktivitäten im und auf dem Wasser zu planen und durchzuführen. Merh Infos unter: www.simowa.info.

Bald steht der Winter vor der Tür und somit die Chance auf tolle Tage im Schnee. Dafür kannst du bei uns Schneeschuhe und sonstiges Wintermaterial ausleihen für Weekends im Schnee. Wenn du schon immer mal ein Iglu bauen und mehr über das Leben im Schnee lernen wolltest, dann ist das Sicherheitsmodul Winter genau das richtige für dich. Mehr Infos unter: http://tinyurl.com/q6jluy3

Bist du doch lieber im Sommer in den Bergen unterwegs dann dürften dich unsere Leichtzelte und Benzinkocher interessieren. Damit wird jede Tour zum einmaligen Erlebnis. Einen super Einstieg ins anspruchsvolle Bergwandern bietet dir das Sicherheitsmodul Berg. Mehr Infos unter: http://tinyurl.com/q6jluy3

Alle wichtigen Informationen für den Materialverleih findest du bald auf unserer Homepage.

Sommerlager 2014 von Blauring Jungwacht Lenzburg

Lieber Jungwächter, liebe Blauring -lerin? -frau? Oder doch einfach nur -leiterin? Ich frage mich das schon sehr lange, und andere. Aber niemand konnte mir bisher eine befriedigende Antwort geben, was die Kurzform für uns Blauringleiterinnen, oder Blauringmädchen, sein könnte. Ob es an der Sehnsucht nach Gleichheit liegt oder am inneren Drang, sich als Blauring ohne Jungwacht all den JuBlas entgegen zu setzen- ich weiss es nicht, die Frage brennt mir so oder so zwischen den Zehen.

Dafür habe ich einen anderen Dorn rausziehen können, denn ich habe schon immer etwas eifersüchtig auf die grünen Fahnen mit der Aufschrift „tapfer und treu“ geblinzelt. Nicht, dass ich auf Wahlsprüche oder Pfadischreie stehen würde, sondern eher auf die traditionsreiche Geschichte eines grossartigen Vereins, die da auf die Fahne genäht wurde. Ich bin eher etwas wurzellos und momentlebend durch meine Blauringjahre gewandelt mit dem Blick nach Vorne, mit Zukunftsträumen und Visionen. Und dieses Jahr fällt uns ein altes Buch in die Hände, an einem schönen Frühlingssonntagmorgen beim Brunch mit unsren Vorgängerinnen. Eine davon ist nicht nur Ehemalige, nein, sie ist sogar Mitgründerin. Nicht aus der Zeit der ersten Versuche vor 80 Jahren, sondern von 1953, als der Blauring offiziell neugegründet wurde und sich zu dem entwickelt hat, was wir heute sind. Diese zuckerüssältere Dame überreicht uns stolz das Gründungsbuch, das über Jahre hinaus geführt wurde. Auf den nicht mehr so weissen Seiten stehen in sorgfältigsäuberlicher Handschrift die Namen des Pfarrers und die Schwestern, die in ihren Zimmerstunden Gruppenstunden durchführten, die ersten frommen SoLa-Mottos, Jahrespläne und Gründsätze neben den Schwarzweissbildern von Bergwanderungen im Rock und vom Spalierstehen an Hochzeiten der Führerinnen. Und irgendwo dazwischen steht „treu im Ring“ geschrieben. Wir blättern, und blättern, und blättern. Mit jeder Seite wachsen unsere Wurzeln etwas tiefer, mit jedem Bild wächst unser Stolz darauf Teil einer solchen Geschichte zu sein. Einer Geschichte, die wir mittlerweile nicht im Rock und mit Beten verbringen, aber weiterhin in der Natur und unter uns Blauringfrauen. Oder Blauringlerinnen?

Ah, und wer mit der „roten Wand“ diese Gründung feiern möchte, ist allerherzlichst am 14. September 2013 beim Blauring Aarau an der Jubiläumsleiterparty willkommen.

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Kolumne

Die Zeit und die Erinnerung

Manchmal ist es schon erstaunlich, wie viel Zeit zusammenkommt. Wie viel Zeit man investieren kann, opfern und hingeben kann für etwas, das einem so sehr am Herzen liegt, dass man dafür eben- seine Zeit quasi verschenkt.

Ich habe die Stunden nie gezählt, weder die freudigen, noch die mühsamen. Denn ich konnte sie, wie alle meine Mitleiterinnen, nicht aufschreiben und mir verrechnen lassen. Denn wer kümmert es schon, ob man als Freiwillige Überstunden macht oder zu früh Feierabend?

Nach magischen sieben Jahren kann ich sagen, dass es mich kümmert. Ja, es kümmert mich, ob junge Menschen, denen böse Zungen Faulheit und Ziellosigkeit vorwerfen, anpacken und anstreben. Ja, es kümmert wahrscheinlich jeden, der selbst einmal Teil einer zeitlosen Bewegung war, deren Stundenreichtum so unerschöpflich ist.

Nach magischen sieben Jahren ist es auch erlaubt, etwas wehmütig zurückzuschauen und zugleich hoffnungsvoll nach vorne. Ich habe zwei Drittel meiner Lebenszeit in diesem Verein verbracht und ein Drittel investiert. Investiert habe ich nicht nur meine Zeit, sondern meinen Schweiss, meine Kreativität, meine Verantwortung und mein Wissen. Und dennoch steht all das nicht annähernd in dem Verhältnis zu dem, was ich zurück geschenkt erhalten habe. Hübsch verpackt und mit rosa Schleifchen ist das Geschenk, das mir mein Blauring und die JuBla schweizweit überreicht hat.

Wer sonst, würde einem rebellischen Teenager Selbstachtung und Achtung anderen gegenüber auf eine unpädagogische Art und Weise lehren? Würde mir Durchhaltevermögen einhämmern und Verantwortung überlassen? Wer würde mich, ungestüm und ungeduldig, Mädchen leiten und begleiten lassen quer durch Zeit und Raum?

Ich weiss nicht alle tausend Gründe, die es gibt um in unserem Verein Zeitinvestor zu sein.

Aber den meinen bin ich mir mehr als je zuvor bewusst. Nach all dem „Chrampfen“ und „Büglen“ für den Lohn eines Lächelns oder Schulterklopfens, bleibt ein Stolz auf mich selbst. Auf uns, die wir das Lagerfeuer und die Regentropfen auf unseren Zelten lieben und wofür wir schleppen, hämmern und errichten. Wofür wir abreissen, abreisen und ankommen. Ankommen in eine Welt, die uns vielleicht etwas schräg und belächelnd ansieht, wenn wir mit unseren schlammigen Wanderschuhen und heiseren Gesängen durch die Bahnhofsunterführung marschieren.

Ich würde nicht eine Minute zurückfordern. Nicht tauschen. Der Sand ist zwar vollständig gerieselt und das ist auch gut so. Aber wer sagt, dass man die Sanduhr nicht auch wieder umdrehen kann?

Kontakt & Öffnungszeiten

Arbeitsstelle Jungwacht Blauring Kanton Aargau
Klosterstrasse 12
5430 Wettingen
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Lageplan

 

Mo: 09.00 bis 16.00 Uhr
Di: 09.00 bis 16.00 Uhr
Mi: geschlossen
Do: 09.00 bis 16.00 Uhr
Fr: 09.00 bis 13.00 Uhr

Tel.: 056 438 09 39

Krisentelefon: 056 438 09 49