Kalei News

2014 Jubla Kanton Aargau

Anzahl Anlässe und Veränderungen im Kalei-Leute-Bestand

  • 9 Kaleimitglieder, 1 Ast, 1 Präses: 6 Männer, 5 Fraue
  • 3 Grundkörs, 6Gruppeleiterkörs, 2 Schar- und Lagerleiterkörs
  • 6 wiiteri Wahlmoful und Iifüehrigskürs
  • 10 Kaleisitzige
  • 2 Kantonalforum mit de Verträter vo de Releis
  • über 820 Kinder und Jugendliche die an den regionalen Wochenenden von der Relei Baden und Wettingen teilgenommen haben. Auch im nächsten Jahr erwarten euch einige regionale Grossanlässe.


Diverse Anlässe

  • Mails: Ca 3000, davon ca. 500 Spam
  • Telefonate: ca. 170 Mal „Jungwacht Blauring Aargau, Barbara von Büren“ gesagt
  • Kursteilnehmer: Total 373, davon waren 260 Aargauer
  • Mitgliederzahlen: Per 1.1.14 4676, davon 642 Leiterinnen, 685 Leiter, 1909 Mädchen, 1440 Knaben, 37 Präses, 56 Releis und 13 Kaleis.
  • Büssli Vermietung: 12x im Jahr 2014
  • 61 Scharen


1 Jahr Ast = 15‘741 km Arbeitsweg zurückgelegt, ca. 300 Kaffees und 166 Liter Wasser getrunken, 3 neue Pflanzen und ein neues Buchhaltungsprogramm gekauft und unzählige tolle Begegnungen erlebt!

> Wir blicken auf ein Jahr zurück mit vielen tollen Begegnungen und Erfahrungen. Danke an alle aktiven Jublaner die diese viele wertvolle Arbeit in Ihrer Schar und Region leistest. Es ist immer wieder schön zu sehen wieviel Energie für die Jubla aufgewendet wird und mit wievielen Ideen und Erfahrungen jede einzelne Person aus einem Kurs nach Hause geht.

Auf ein neues, erfolgreiches Jubla-Jahr!

Mikrorangsch Wettbewerb SOMMERLAGERSUPERSTORY

Die Nacht der Nächte

Seit Samstag warn wir nun schon im Lager. Alles ist reibungslos verlaufen, selbst die Anreise mit dem Zug. Es war Mittwochabend und alle waren ziemlich müde. Die Kinder sanken alle erschöpft von unserem Nachname in die Betten und schliefen schon bald. Die Leiter kehrten in unser „Leiterrümli“ zurück und setzten uns an den Tisch. Da wir im ersten Stock waren und alle Teilnehmer über uns, nahmen wir jede Bewegung die oben gemacht wurde gut war.

Wir sassen noch lange zusammen und sprachen über dies und jenes. Irgendwann, ich glaube es war schon Donnerstag, hörten wir Getrampel von oben. Ich sagte ich gehe nachsehen und machte mich auf den weg nach oben. Ich öffnete die Türe und trat in den dunklen verlassenen Flur des Mädchenstockes. Automatisch ging ich den Gang entlang an dem Badezimmer und Schlafzimmer der mittleren Mädchen nach hinten wo die Ältesten ihr Zimmer hatten.
Bevor ich jedoch die Türe öffnen konnte, hörte ich Stimmen von den mittleren Mädchen. Ich ging zurück und öffnete die Türe. Céline stand im Zimmer und hielt ihren Schlafsack vor sich. Ich fragte sie was passiert sei und sie erklärte mir, dass jemand Wasser über sie geschüttet hatte. Ich sagte sie sollen kurz warten und ging wieder in den Flur. Ich ging nach hinten um bei den Ältesten nachzusehen. Ich öffnete leise die Türe. Im Zimmer war alles still und dunkel. Ich schloss sie wieder und blickte kurz ins Zimmer der Kleinen. Da schliefen ebenfalls alle. Da ich eh schon dachte, dass es die Jüngeren nicht waren, ging ich wieder zu den Ältesten. Ich stellte mich ins Zimmer und wartete.
Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass auf den unteren Etagenbetten nur zwei Schlafsäcke aber keine dazugehörenden Personen lagen. Ich wartete und plötzlich hob jemand den Kopf an. Als sie mich sah, bewegten sich plötzlich die anderen drei ebenfalls. Ich sagte ihnen, dass es nicht sehr klug war, den anderen Wasser anzuschütten. Wenn sie sie angemalt hätten, okay, dann hätten sie wenigstens weiter schlafen können, aber so muss man alles trocknen und sich umziehen.

Ich weiss nicht genau ob sie es wirklich nicht verstanden haben warum das doof war, oder ob sie sich einfach so gestellt haben. Ich sagte ihnen sie sollen jetzt schlafen. Im Gang kam mir Susanne entgegen. Sie fragte was los ist und ich erklärte es ihr kurz. Zusammen halfen wir den Mittleren ihre Schlafsäcke zu trocknen und sich umzuziehen. Die nassen Matratzen tauschten wir kurzerhand mit einigen von den Ältesten aus.
Susanne ging dann wieder nach unten und ich sagte allen noch einmal Gute Nacht und dass sie jetzt auf jeden Fall schlafen sollten, weil es bereits drei Uhr Morgens war. Als ich müde die Türe zum Leiterstock aufmachte kamen mir Marc und Silvan entgegen. Angezogen in warmen Kleidern und Rucksäcken in der Hand. Ich blickte sie verwirrt an, bis sie mir erklärten, dass sie jetzt mit den Ältesten nach draussen schlafen gingen.
Sie verschwanden aus der Türe und wenig später hörte ich Schritte im oberen Gang. Die Mädchen hatten fünf Minute um sich anzuziehen und ihren Schlafsack mitzunehmen. Unten bekamen sie jeweils zwei Blachen. mit ihnen machten sich alle zusammen auf den Weg. Da wo wir unser Nachtgame hatten, konnten sie mit den Blachen machen was sie wollten. Marc und Silvan legten sich in ein kleines Häuschen, dass gleich daneben stand.

Am nächsten Morgen sahen die vier ziemlich müde aus und waren natürlich bei bester Laune... nicht. Ich glaube sie wissen jetzt, dass sie das nächste Mal die Finger vom Wasser lassen.
Aber das Beste an der Geschichte ist ja immer noch, dass die anderen Mädchen dies nicht auf sich sitzen liessen und sich dann verteidigten. Sie bauten sich aus ihren Kleidern Puppen, die sie auf Stühle setzten und hinter die Türe setzten. Wenn man also das Zimmer betrat, sah man zuerst diese Puppe, wie sie einfach nur dasitzt. Und ich kann es bezeugen, sie waren wirklich erschreckend echt.
Auf jeden Fall, haben sie ihre Wirkung gezeigt, zwar nicht in der Nacht, aber der Schreck hat gesessen. Alle anderen Mädchen konnten die letzten zwei Nächte beruhigt schlafen.

Kolumne

Karneval oder Sportanlass?

Die für mich furchtbare Musik eines Lautstärker ist schon vom Parkplatz her zu hören. Je näher ich der Turnhalle komme, desto mehr frage ich mich, was ich hier eigentlich tue. Selten wie nie fühle ich mich zu alt für solche Spässe, besonders dann, als ich die Gruppe von blutüberströmten Zombies passiere. Der charmante Spaghetti-Verkäufer gleich am Anfang gibt mir allerdings zu verstehen, dass man für gewisse Dinge nie zu alt wird. Da er ziemlich dick im Business (nein, nicht im Spaghetti-Business) drin ist, glaube ich ihm und werfe einen Blick auf die Spielfelder herunter. Und siehe da, neben den Pyjamas und Dschungeltieren (inkl. rosa Einhorn, wofür ich definitiv nie zu alt werde), sind es natürlich die lautkreischenden Mädchen, die aussehen, als seien sie alle in eine Mischung aus Verkleidungskiste der 80er und Weihnachtsballet gefallen, die mir entgegen winken..

Ich erkenne meine neongrünen Alien-Leggins aus dem Sola 2012 und werde ein klein bisschen neidisch, denn ich hänge in meinen nun umso langweiligeren, alten blaugrauen Sporthöschen rum. Später am Abend sollte mir wieder einfallen, weshalb ich die eigentlich schon lange wegwerfen wollte. Zurück in den Armen meines Blauringzwillings, schliesse ich mich ihrem Team an, das im Tenü Schwarz antritt und stelle mit geheimem Schmunzeln fest, dass wir immerhin Harry Potter auf unserer Seite haben. Ob er uns zum Sieg zaubert? Ein kleinwenig Magie wird wohl im Spiel gewesen sein, denn wir schlagen uns unglaublich lange ohne Niederlage durch, auch wenn es am Ende nicht für einen Schwedenkastenpodestplatz reicht. Ich sage, es liegt daran, dass wir uns vielleicht manchmal eher dem Hammertanz als dem Volleyball hingegeben haben. Aber das ist eine andere Geschichte.
Zurück zum Karneval. Oder Sportanlass? Ich selbst bin alles andere als ein Profis und fürchte mich gelegentlich vor fliegenden Bällen. Trotzdem behaupte ich, dass mehr als die Hälfte, der hier Anwesenden keinerlei Ahnung von diesem Sport haben und die andere Hälfte keine Ahnung von Kreativität und Einfallsreichtum. So bleibt es mir bis zum Schluss ein Rätsel, worum hier eigentlich gekämpft wird. Wo bleibt denn bloss das Bockpodest für das beste Teamoutfit?
Der Abend ist ein Erfolg, ich fühle mich um Jahre jünger und hoffe, dass ich keinen Muskelkater mit nach Hause nehme, der mich um Jahre unbeweglicher macht. Dafür posiert jetzt auf meinem Fenstersims ein knallroter Coca-Cola-Lastwagen, der überhaupt nicht zu meinen Innendekorationskonzept passt. Nun, ich betrachte ihn als Preis. Wofür? Für die Dummheit zu glauben, man wäre jemals zu alt für etwas Schabernack mit Lebensfreunden.

Kontakt & Öffnungszeiten

Arbeitsstelle Jungwacht Blauring Kanton Aargau
Klosterstrasse 12
5430 Wettingen
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Lageplan

 

Mo: 09.00 bis 16.00 Uhr
Di: 09.00 bis 16.00 Uhr
Mi: geschlossen
Do: 09.00 bis 16.00 Uhr
Fr: 09.00 bis 13.00 Uhr

Tel.: 056 438 09 39

Krisentelefon: 056 438 09 49